Veröffentlicht in Advent & Weihnachten 2019, Allgemein, Religion, Special Woche

17. Türchen: Auf die Stille hören

Weihnachten und Heiligabend werden in den letzten Jahren immer mehr Feste des Trubels, des Lauten und häufig auch zu einem Fest des Stresses. Wir feiern von Jahr zu Jahr pompösere Weihnachtsfeste und jedes Jahr gibt es größere Geschenke, lautere Musikboxen und hellere Lichterketten. Dabei sollte Weihnachten und ins Besondere Heiligabend, ein besinnliches Fest sein.



Jesus kommt auf die Erde und natürlich freuen wir uns und feiern seine Geburt, da er uns neue Hoffnung schenkt, doch Heiligabend ist auch ein Fest des Innehaltens, der Stille. Ein Fest, an dem man sich mal auf die kleinen, unscheinbaren und stillen Momente konzentrieren kann. Jesus lädt nämlich auch dazu ein, mal ganz zu sich zu kommen und die Wunder dieser Welt zu sehen.

„Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“
– Friedrich Nietzsche

Auch wenn diese Zeit ein große und besondere Zeit ist: genau jetzt sollten wir lernen, der Stille zuzuhören.

Wie manche vielleicht wissen, habe ich ganz zu Beginn meines Blogsdasein einen ähnlichen Beitrag geschrieben, der auch etwas schöner ausformuliert ist und näher auf dieses Innehalten eingeht, was ich dieses Jahr aus zeittechnischen Gründen leider nicht schaffe:

rahellyelli

Früher

Früher war Weihnachten (Heiligabend) ein Fest der Familie und Freunde. Man kam zusammen, weil man sonst keine Zeit hatte sich zu treffen. Es war ein schönes Fest, an dem man sich ausruhen konnte und Zeit für schöne Sachen hatte. Man schmückte mit der ganzen Familie den Weihnachtsbaum und backte Plätzchen, hörte Weihnachtsmusik und aß in aller Ruhe im Kerzenschein sein Weihnachtsessen (oft war es eine Gans oder ein ähnliches Tier, für das man sonst kein Geld hatte). Es war ein schönes, häufig auch ein besinnliches Fest. Es war eine Zeit der Gemeinsamkeit, wo man anderen vielleicht auch mal durch ein kleines Präsent eine Freude machte.

Heute

Heute ist das komplett anders! Man hetzt schon zwei Monate vor dem Fest durch die Gegend, um ja nur an Heiligabend mit dem besten Geschenk dazustehen . Die Straßen sind voll und eng und alle sind in Eile. Dann, „nur noch“ sechs Wochen vorher…

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Veröffentlicht in Allgemein, Religion

Glaube ist etwas sehr persönliches. Es gibt Menschen, die ohne nicht leben könnten und es gibt die, die zwar offiziell gläubig sind, aber sich nie Gedanken darum machen oder in die Kirche (etc.) gehen. Und natürlich sind da dann auch die Menschen, die sagen, dass sie gar nicht religiös sind.

Alle diese Lebensarten sollte man respektieren. Doch ich glaube an einen Gott und ich stehe dazu. Doch ich möchte mich nicht für meinen Glauben dauernd rechtfertigen müssen oder gar dafür angefeindet werden. Man bekommt manchmal auch echt unschöne Vorurteile an den Kopf geschmissen!

Deswegen ist es mir sehr wichtig (noch) einmal zu sagen:

Lasst uns doch alle friedlich miteinander leben und Vorurteile überwinden!

Predigt am 31. März 2019 Was ist die Hölle? Liebe Gemeinde, wenn es nach Dante Alighieri geht, ist die Hölle ein riesiger, trichterförmiger Krater, der bis zum Erdmittelpunkt reicht. Entstanden ist er, als Luzifer vom Himmel auf die Erde stürzte. Er, der einstmals Oberste der Engel, war von seiner Macht so besoffen, dass er […]

über Was ist die Hölle? — Großstadtpredigten


Es tut gut zu sehen, dass jemand die gleichen Ansichten teilt wie ich. Einem sehr schöner Text, den man auf jeden Fall bis ganz zum Ende lesen sollte.

Was ist die Hölle? — Großstadtpredigten

Veröffentlicht in Allgemein, Religion

Mein Todestag ist am…

In dem Buch, dass ich gerade lese, stellt eine der Figuren die Behauptung auf, dass der Todestag genauso wichtig ist wie das Geburtsdatum. Auch der Todestag sagt, laut der Figur, viel über den einzelnen Menschen aus. Vielleicht ist der Todestag auch von Anfang an festgelegt. Wenn diese Behauptung stimmen würde, würde dies unsere ganze Sichtweise über den Tod verändern.

Der Tod würde auf einmal in den Vordergrund rücken. Dein Leben wird dir nicht einfach nur genommen oder neigt sich auf natürliche Art und Weise dem Ende zu, sondern es ist vorherbestimmt, wann du stirbst. Damit ist auch zeitgleich das Urteil gefällt worden, wie du stirbst. Auf einmal nützt  es nichts mehr sich möglichst gesund zu ernähren oder die Tür dreimal abzuschließen. Das ist egal. Es ändert sowieso nichts daran, wann und wie dein Leben beendet wird.

Ich denke nicht, dass ich diese Behauptung unterstütze. Ich glaube, dass es einen Grund hat, warum es uns Menschen gibt und ich glaube auch, dass jeder Mensch seine Aufgabe in der Welt hat, aber ich glaube nicht, dass Gott (oder jemand anderes) unser ganzes Leben durchgeplant hat. Denn wenn unser Todestag schon feststeht, hat Gott dann auch schon geplant, wer was am 3. Juni 2020 essen wird?

(Foto: pixabay)

 

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Mein Gedanke zum Sonntag (II) – Paradies

Eigentlich jeder Mensch fragt sich, was nach dem Tod kommt. Manche glauben an das Paradies. Doch bei der Frage, wie das Paradies denn aussieht, teilen sich die Meinungen. Manche denken an einen „Garten Eden“, andere wieder stellen sich vor, dass sie nicht mehr physisch existieren, sondern sie von allen Lasten des Lebens befreit sind. Nicht mehr denken, keine Gefühle mehr (etc.). Doch die Meinungen gehen auch hier ausseinander: Hat man noch Gefühle oder nicht? oder Kann man Gott sehen? (etc.). So kann es ewig weitergehen. Jeder hat eine eigenen Vorstellung, wie die Zeit nach dem Tod aussieht. Manche Vorstellungen machen Angst (Hölle), andere wiederum sind wunderschön anzuhören.

Ich weiß nicht, was ich glauben soll. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass man da gar nicht mehr durchblickt. Und vor allem: Man wird es nie wissen! Manchmal macht mir das ganz schön Angst, aber eigentlich bin ich überzeugt, dass es besser wird.

Doch jeder Mensch sollte das selbst entscheiden. Man sollte zwar versuchen jemandem die Angst vor dem Tod zu nehmen, aber es bleibt die ureigene Entscheidungen von jedem selbst.


Mein Gedanke zum Sonntag (I) – Ich bin von euch gegangen

Mein Gedanke zum Sonntag (III)