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Mein Gedanke zum Sonntag (III)

Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, beschäft mich in letzter Zeit das Thema „Tod“ sehr viel. Das hat vor zwei Jahren ungefähr angefangen, als ich immer wieder mit dem Tod konfrontiert worden bin. Und zwar nicht nur mit dem menschlichem Tod, sondern auch mit anderen Sachen, die gestorben sind.

Es sind viele kleine Dinge in meinem Leben gestorben. Zum Beispiel die Liebe zu einem Menschen oder das Vetrauen in einen Menschen. Ich habe viele Menschen verloren, mit denen ich aber trotzdem noch jeden Tag zu tun habe. Unsere Beziehung zueinander ist also gestorben.

Außerdem gibt es eine Person in meinem Leben, die mir immer sehr viel bedeutet hat, aber bei der ich in den letzten Jahren immer mehr Eigenschaften feststellen musste, die mir nicht gefallen. Und außerdem hat mir diese Person sehr weh getan. Und zwar nicht einmal, wie so ein Faustschlag. Nein, damit wäre ich gut zurechtgekommen. Sondern eher unterschwellig und langsam. Eigentlich kann diese Person total nett sein, aber sie kann auch richtig fies werden. Und das macht mich traurig und auch wütend. Weil sie mir genau das immer sagt, was ich mir auch von Mitschülern/Mitschülerinnen anhören muss, die z.B. neidisch auf mich sind. Und ich kann mich dem auch nicht länger „aussetzten“. Ich musste also eine schwere Entscheidung treffen. Ich habe mich entschieden erst einmal nichts mehr mit dieser Person zu tun zu haben. Ich bereue diese Entscheidung nicht wirklich, aber mit ihr zusammen ist auch ein Teil von mir gestorben, denn die besagte Person hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet.

Ihr seht also: Ich muss mich mit diesen Arten von Tod auseinandersetzten, sonst mache ich mich selbst kaputt.

Alles Liebe

rahellyelli


Mein Gedanke zum Sonntag (I) – Ich bin von euch gegangen

Mein Gedanke zum Sonntag (II) – Paradies

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Mein Gedanke zum Sonntag (II) – Paradies

Eigentlich jeder Mensch fragt sich, was nach dem Tod kommt. Manche glauben an das Paradies. Doch bei der Frage, wie das Paradies denn aussieht, teilen sich die Meinungen. Manche denken an einen „Garten Eden“, andere wieder stellen sich vor, dass sie nicht mehr physisch existieren, sondern sie von allen Lasten des Lebens befreit sind. Nicht mehr denken, keine Gefühle mehr (etc.). Doch die Meinungen gehen auch hier ausseinander: Hat man noch Gefühle oder nicht? oder Kann man Gott sehen? (etc.). So kann es ewig weitergehen. Jeder hat eine eigenen Vorstellung, wie die Zeit nach dem Tod aussieht. Manche Vorstellungen machen Angst (Hölle), andere wiederum sind wunderschön anzuhören.

Ich weiß nicht, was ich glauben soll. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass man da gar nicht mehr durchblickt. Und vor allem: Man wird es nie wissen! Manchmal macht mir das ganz schön Angst, aber eigentlich bin ich überzeugt, dass es besser wird.

Doch jeder Mensch sollte das selbst entscheiden. Man sollte zwar versuchen jemandem die Angst vor dem Tod zu nehmen, aber es bleibt die ureigene Entscheidungen von jedem selbst.


Mein Gedanke zum Sonntag (I) – Ich bin von euch gegangen

Mein Gedanke zum Sonntag (III)

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Mein Gedanke zum Sonntag (I) – Ich bin von euch gegangen

Ich bin von euch gegangen

nur für einen kurzen Augenblick

und gar nicht weit.

Wenn ihr dahin kommt,

wohin ich gegangen bin,

werdet ihr euch fragen,

warum ihr geweint habt.

–  Laotse

Diese Aussage klingt erst einmal sehr traurig, aber wenn man genau hinhört, merkt man, dass es eigentlich eine sehr schöne Botschaft ist. Heute möchte ich sie einmal ein bisschen „auseinander nehmen“.

Ich bin von euch gegangen nur für einen kurzen Augenblick

Jemand ist gegangen und das für immer. Doch schauen wir uns einmal an, wie lange unsere Erde schon existiert. Im Gegensatz zu dieser langen Zeitspanne leben wir nur so lange wie eine Schneeflocke oder ein Paket Butter. Wir sind also von der Zeit her gar nicht so weit von dieser Person entfernt.

Ich bin von euch gegangen (…) und gar nicht weit.

Laotse sagt, dass nicht nur die Zeitunterschied klein ist, sondern auch der räumliche Unterschied. Ich glaube ja, dass die Seelen der verstorbenen Menschen zwar ins  „Paradies“ (wenn man es so nennen möchte) kommen, aber dass sie trotzdem bei uns sind und über uns wachen. Also stimmt diese Behauptung von Laotse für mich, da sie immer bei uns sind. Sie sind uns nah.

Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.

Hier redet dann von dem Ort, wo die Verstorbenen hingehen. Er sagt zwischen den Zeilen, dass dieser Ort gut ist, vielleicht sogar besser. Außerdem kann man aus diesen Worten noch zwei andere Dinge herauslesen. Die erste „Erkenntnis“ ist, dass wir nicht um den verstorbenen Menschen weinen müssen, weil es ihm/ihr jetzt besser geht. Die zweite „Erkenntnis“ ist, dass wir auch keine Angst mehr vor dem Tod haben müssen, denn schließlich erwartet auch uns ein besserer Ort.


Als ich diese Aussage/Behauptung/Botschaft von Laotse entdeckt habe, war mir klar, dass ich darüber schreiben muss, weil so viel Wahrheit in diesen Worten steckt. Vor allem passt es perfekt zu meinem Glauben über den menschlichen Tod.

Alles Liebe

rahellyelli


Mein Gedanke zum Sonntag (II) – Paradies

Mein Gedanke zum Sonntag (III)

 

 

 

 

 

Ich sehne mich nach Nähe. Sehne ich mich? Komm´ mir bloß nicht zu nah! Halte Abstand! 🌷 Ich sehne mich nach Liebe. Sehne ich mich? Was weiß ich. Was ist das überhaupt? Kann ich sie greifen, halten, fühlen, schenken? Oder nur denken? Ich eigne mich nicht. Mit Abstand komme ich ganz gut allein zurecht. 🌷 […]

über Stopp! — Herz & Verstand

Ein sehr schöner Beitrag, der mich sehr berührt hat! Meine Gedanken dazu sind:

Dieses Problem, dass ich mich nach Nähe, nach Freunden sehne ist für mich normal. Doch gleichzeitig habe ich immer Angst durch diese Nähe verletzt zu werden. Ich möchte nicht immer wieder verletzt werden. Ich habe mir so eine Art Schutzwall aufgebaut. Und nur wenige schaffen es diesen zu durchbrechen.

 

Stopp! — Herz & Verstand